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Tiere gehen fremd
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Wenn man damit argumeniert, daß Tiere eine gesunde Sexualität leben, dann hört man immer als Gegenargument "Aber wir sind ja keine Tiere".

Wenn man erwidert, daß wir deswegen alle psychosomatische Probleme haben, erntet man Aggression.

Wenn es aber um die Monogamie geht, dann zitieren die Menschen gerne die Tiere, die Schwäne u.a. als Beispiel.

Es wird jeweils so argumentiert, wie es besser der Verdrängung der eigenen Situation dient.

90 % aller Vogelarten sind laut wissenschaftlichem Bericht "sozial" monogam.

Untersuchungen haben jedoch ergeben, daß sich in Nestern Nachkommen finden, die nicht vom Partner der Mutter sind. Es ist
interessant, daß das Wort "sozial" monogam verwendet wird, statt zu sagen "soziales monogam sein ist kein monogam sein". In die
heutige Sprache übertragen ergibt dies "monogam heißt Lebensgemeinschaft/Ehe, Zweierbeziehung einerseits, Sexualleben outgesourct - auf Deutsch ausgelagert".

Daraus ergibt sich schon, daß der Begriff der Treue der Tierwelt nicht der Treue entspricht, die die Menschen, die sich auf die Monogamie u.a. der Schwäne berufen, meinen.

"Nur wenn die Kosten eines Seitensprungs höher als die Nutzen sind, bleiben Tiere treu, wenn ein etwaiges Risiko, sich mit einer Krankheit anzustecken, zu groß ist, wenn das Männchen seine Partnerin Tag und Nacht überwacht."

Auf den Menschen übertragen - wenn die Scheidung so teuer ist, wird aus einer Liebesheirat ein Gefängnis.

Wenn ein Mann ständig Angst hat, daß seine Frau fremd geht, rund um
die Uhr seine Frau bewacht und umgekehrt. Ein Preis der Menschen zu hoch erscheint oder an den Möglichkeiten scheitert.

Bei den Schwarzstirnwürgern (Vogelart) sind sich die Paare treu. Die Umstände sind auch nicht so wie sich die Menschenfrauen dies so wünschen würden. Das Männchen kontrolliert das Weibchen total. Wenn es in der fruchtbaren Phase das Territorium verläßt, wird es vom eigenen Partner attackiert, verprügelt und brutal vergewaltigt.

Bei den Turmfalken ist das Problem etwas anderes. Sie kopulieren in der 14-tägigen Empfängnisbereitschaft bis zu 600 mal. Das würden die Menschen-Männchen nicht schaffen, so daß diese Variante wohl auszuschließen ist.

Bei den Gibbons in Süd-Ost-Asien gibt es angeblich monogame Familiengruppen. Allerdings, das wäre auch positiv für den Menschen, verlassen nach der Pubertät die Jungen freiwillig oder unfreiwillig die Familie, womit in der Familiengruppe keine geschlechtsreifen Nachkommen vorkommen. Was bei einer genetischen Untersuchung der Nachkommen herauskäme, würde wahrscheinlich viele ebenso überraschen, wie die genetischen Untersuchungen bei den Nachkommen der sozial treuen und sexuell untreuen Vögel.


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