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Man/Frau soll mit Sexualhormonen nicht spielen!
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US-Studie zur Hormonersatztherapie gestoppt
Die Risiken einer Hormonersatztherapie für Frauen in der Menopause haben sich laut einer US-Studie bestätigt: Nach fünf Jahren wurde eine große Untersuchung abgebrochen, da das Brustkrebsrisiko bei den Teilnehmerinnen um 26 Prozent gestiegen sei. Doch Experten des Wiener AKH geben für österreichische Patientinnen Entwarnung, da die Resultate der Studie nicht mit hiesigen Verhältnissen zu vergleichen seien.

Die Studie hatte die Auswirkungen einer Östrogen-Progeston-Therapie untersucht und bei den Probandinnen eine erhöhte Anzahl von Brustkrebs- sowie Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzanfall, Schlaganfall und Thrombosen festgestellt.


Kein Grund zur Sorge für heimische Patientinnen

Nicht wenige Frauen haben auch hierzulande Angst vor der "Alters-Pille", verunsichert durch Meldungen, dass die Hormone die Brustkrebsrate erhöhen können.

Für Österreicherinnen, die diese Behandlung in der Menopause erhalten, besteht aber kein Grund zur Sorge, wie Experten des Wiener AKH am Dienstag anlässlich der nun abgebrochenen US-Studie erklärten.


Hormonbehandlung in den Wechseljahren
Mit 50 setzen die Wechseljahre ein. Doch die Hormonproduktion nimmt schon einige Jahre davor ab. Die weiblichen Geschlechtshormone wirken auf vielfältige Weise. Einerseits beeinflussen sie direkt die Zell-DNA. In dieser werden verschiedene Proteine gebildet, etwa Matalloproteasen, Immunbotenstoffe und Adhäsionsmoleküle. Werden diese bei den Wechseljahren vermindert, entstehen die typischen Beschwerden: Hitzewallungen, Schweissausbrüche, Osteoporose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, trockene Augen und weniger Lust auf Sex. Werden Hormone eingenommen, verschwinden diese Beschwerden meist wieder. Mehr Informationen zu den Wechseljahren


USA und Österreich: Nicht vergleichbar

"Unser System ist mit dem amerikanischen nicht vergleichbar. Bei uns bekommen nur die Patientinnen die Hormone, die diese auch benötigen", so der Wiener Gynäkologe und Hormonspezialist Johannes Huber und der Leiter der gynäkologischen Abteilung am Wiener AKH, Sepp Leodolter.


Kritik am Studien-Aufbau

Vor allem das Design der Studie wird von den Fachleuten kritisiert. Es wurde undifferenziert Frauen im Alter von 50 bis 79 Jahren die gleiche Menge an Hormonen verabreicht, ob sie diese benötigten oder nicht.

Eine Vorgangsweise, die in den USA Huber zufolge durchaus üblich ist. "Die verwenden sie unter dem Motto "Für immer jung und schön" wie Staubzucker, davor haben die Europäer immer gewarnt", sagte der Hormonspezialist.


Europa: Nur bei wirklichem Bedarf

In Europa und speziell in Österreich gehen die Ärzte einen anderen Weg. Es bekommen überhaupt nur Frauen eine Hormonersatztherapie, wenn sie diese etwa wegen Wechselbeschwerden auch benötigen. "Und zwar in der richtigen Zusammensetzung und Dosis", so Huber.

Zudem würden, wie Leodolter unterstrich, die Frauen dazu angehalten, jährlich eine Mammografie durchzuführen und selbst ihr Brust zu untersuchen. Sobald eine Einnahme nicht mehr erforderlich ist, wird die Therapie abgesetzt.


Brustkrebs
Brustkrebs ist die häufigste Form einer Krebserkrankung bei Frauen: Schätzungsweise 400.000 Frauen rund um den Globus sterben jährlich an Brustkrebs, 800.000 neue Fälle der Krankheit werden pro Jahr registriert. In Österreich erkranken jedes Jahr rund 4.500 Frauen an so genannten bösartigen Mammakarzinomen - mit steigender Tendenz. Diese Zunahme, insbesondere bei jüngeren Patientinnen, entspricht laut Expertenangaben dem internationalen Trend. Die heimische Sterblichkeits

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