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Kissing Jessica - Untreue
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Wenn man die Kritiken zu "Kissing Jessica" wie unter 110 Format 30/02, verfasst von einem Mann, oder Presse auf Seite 16 vom 27. Juli 2002, verfasst von einer Frau,liest, dann glaubt man es handelt sich um zwei verschiedene Filme.

Der Mann titelt: "Zu neuen Ufern", die Frau titelt: "Frauenliebe als Notlösung? Es geht doch nur um Männer!"

Männer romantisieren, Frauen nehmen einerseits klaren Bezug zu den sexuellen Defiziten, die Frauen in der Mann-Frau-Beziehung erleben, allerdings nur in Kritiken und Filmen. Im realen Leben wird zuerst ab ca. dem 18. Lebensjahr der Idylle Familie, Partnerschaft, die eigene Sexualität geopfert, mit gravierenden Folgen. Z.B. 76 % der Scheidungen werden von Frauen eingereicht.

Es ist erstaunlich, jeder Film, jede Kritik hat eigentlich zum Inhalt, daß die Sexualität weiblich ist, und daß die Befriedigung der Frau unabdingbar ist, und daß sich der Mann um die Frau bemühen muß.

Die Filme die Erfolg haben, zeigen auch alle die Situation, da aber die Realität eine andere ist, insbesondere auch die gesellschaftliche Wahn- bzw. Wunschvorstellung muß jeder dieser Filme, jede dieser Kritiken mit einem völlig unmotivierten Happy-End enden, wie dies ein Kritiker der größten Filmzeitschrift äußerte: "so viel Leid kann keiner sehen".

Wenn man Kritiken über "Kissing Jessica" einerseits und "Untreue" andererseits liest, dann ist man überrascht, wie unterschiedlich diese Kritiken sind und auf einen zweiten Blick stellt man fest, daß die eher romatisierenderen, frauenfreundlicheren, bzw. das was man darunter versteht, von Männern verfasst werden, während die "härteren", sexuell eindeutigeren Kritiken von Frauen geschrieben werden.

Diese Kritiken entsprechen auch den Scheidungsstatistiken und den Äußerungen dazu, die im wesentlichen den Inhalt haben, daß Männer für das Elend der Frauen verantwortlich sind, niemand fragt, warum 20 bis 25-jährige Frauen derartige Männer heiraten, die sie in dieses Elend führen.

Gerade als ich diese Zeilen unter einem Baum sitzend im Park diktierte, sprachen mich zwei 40 bis 50-jährige Frauen an, beide geschieden, die eine wurde Mutter mit 18 Jahren, die andere hat geheiratet um vor der Mutter zu flüchten, wobei sie erklärte, daß sie sich trotzdem bis heute nicht von der Mutter gelöst hat.

Beide Frauen haben einerseits davon gesprochen, daß Frauen sehr wohl mit 20 Jahren die Verantwortung für ihr Leben übernehmen und haben andererseits erklärt, daß sie z.B. die eine, Svetlana, Österreicherin aus Serbien, den Mann geheiratet hat, um vor der Mutter zu flüchte, also eindeutig die Verantwortung für Ihr Leben dem Mann aufbürdete, um dann unmittelbar nach der Ehe festzustellen, daß man mit der Ehe keineswegs den Erfolg hat, die Verantwortung zu delegieren, sondern auf einmal Verantwortung übernehmen muß und wenn man das nicht mehr erträgt, dann läßt man sich scheiden, mit fürchterlichen Folgen für die Kinder, statt gar nicht erst zu heiraten.


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