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Sexualität fast ausschließlich als "Genuss- und Konsumationsmittel"
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Sexualität ist fast ausschließlich "Genuss- und Konsumationsmittel"; frühe
sexuelle Intimbeziehungen ziehen dauerhafte Schäden nach sich;
Schwangerschaft sind ein "Missgeschick"; Homosexualität ist "kein Malheur"; Masturbation und Petting sind empfehlenswerte Einübungsarten.

Der Wahnsinn mit Methode ist, dass "beide Seiten" recht und unrecht haben und "beide Seiten" den eigenen sexuellen Frustrationen und Ängsten folgend argumentieren.

Sexualität als "Genuss- und Konsumationsmittel" zu sehen ist zweifelsohne abzulehnen, das steht aber nicht im Widerspruch Sexualität zu genießen. Dass frühe sexuelle Beziehungen dauerhafte Schäden
verursachen, ist nicht auf die frühen sexuellen Beziehung sondern auf die Tatsache zurückzuführen, dass Sexualität unter Jungendlichen, vor allem von den Müttern der Töchter, als Turnübung von Burschen auf Mädchen, die dafür herhalten, missverstanden wird.


www.orf.at, 20. 8. 2002

Bischof Küng gegen Aufklärungsbroschüre Familien- und Diözesanbischof Klaus Küng lehnt die neue Jugend- und Aufklärungsbroschüre des Sozialministeriums "Love, Sex und so ..." heftig ab. Sexualität werde fast ausschließlich als "Genuss- und Konsumationsmittel" dargestellt, kritisiert Küng.
vor 2h 13min

"Dauerhafte Schäden"
Der Feldkircher Bischof bemängelt zudem, dass mit keinem Wort erwähnt werde, dass frühe sexuelle Intimbeziehungen dauerhafte Schäden mit sich bringen können. Masturbation und Petting würden als empfehlenswerte Einübungsarten für den Geschlechtsverkehr dargestellt.

Küng kritisiert auch die "vorherrschende Geisteshaltung", dass Schwangerschaft ein "Missgeschick" sei sowie Homosexualität "kein Malheur" sei.

Bischof Küng zu Pille und Spirale Unerwähnt bleibe überdies, dass die Verwendung der Pille oder Spirale als Verhütungsmittel bei jungen Mädchen nicht selten Ursache für dauerhafte Sterilität ist, so Küng.

Hinweise auf Verantwortung, ganzheitliche Liebe, Rücksicht auf das Wohl des anderen sowie der Bezug zu Ehe und Familie würden fast gänzlich fehlen, kritisiert Bischof Küng.


"Gesunde Persönlichkeitsentfaltung"
"Wir dürfen uns nicht wundern, wenn heute viele Familien zerbrechen, sexuelle Missbräuche häufig sind und junge Menschen oft nicht den Weg zu einer gesunden Persönlichkeitsentfaltung finden, wenn sie in einer Weise orientiert werden, wie dies in der Broschüre geschieht", so Küng.

Überhaupt verstoße die Broschüre laut Küng gegen die Prinzipien des Jugendschutzes und erfülle nicht die pädagogischen Mindestanforderungen, die eine von einem Bundesministerium veröffentlichte Publikation aufweisen müsse.


"Elternrechte missachtet"
Zu hinterfragen sei auch, so Küng, "ob bei Verteilung dieser Schrift an Minderjährige nicht die Elternrechte missachtet werden, denn die Eltern sind für die Jugendliche, solange diese nicht volljährig sind, insbesondere in bezug auf Erziehung und Wertevermittlung an erster Stelle zuständig".

Reaktion des Familienverbandes
Der Obmann des Familienverbandes, Martin Hefel, sagt, dass mit der Aufmachung und der unverklemmten Sprache der Broschüre Jugendliche erreicht werden können. Die Verantwortung der jungen Männer werde aber nicht deutlich genug. Die Broschüre könne dann sinnvoll verwendet werden, wenn Eltern ergänzende Werte vermitteln, so Hefel.


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