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Sex mit dem Neuen
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Erstaunlich bei all diesen Artikeln, die in allen Zeitschriften in allen verschiedenen Versionen vorkommen ist es, dass sich immer wieder wiederholende klare Tatsachen zwar erwähnt, aber gleichzeitig auch ignoriert werden.

"Zwei Monate lang spazierte sie auf rosa Wölkchen: "Es war zu schön, um wahr zu sein. Wir haben viel gelacht, sogar schon Zukunftspläne geschmiedet. Und wenn wir uns berührten, konnte man Funken schlagen sehen".

Das war gestern. Heute ist der Funke erloschen .................

Der Sex - laut Sabine, ein Desaster: "............."

Es ist eine bekannte Tatsache, dass verliebt sein mit Sexualität und Mann und Frau sein nichts zu tun hat, sondern ein infantiles Besitzen-Wollen ist, woran auch der damit verbundene Rausch der Gefühle nichts ändert und bei vielen Männern der Wunsch nach einem Ferrari mindestens dem Gefühlsrausch der Verliebtheit entspricht.

"Sind die ersten paar Male mit einem neuen Partner enttäuschend, kann man sich abschminken, dass aus dieser Beziehung noch etwas wird".

Warum Frauen tagelang, monatelange, jahrelang mit jemandem zusammen sind, mit dem es nicht funktioniert, verheiratet sind,
Kinder haben, ist unverständlich, wenn man ohnedies weiß, dass es ohne diese Grundlage nicht funktionieren kann.

Warum auch Herr Dr. Walter Hoffmann, Leiter des Institutes für Angewandte Tiefenpsychologie in Wien, von ein paar Versuchen, die zulässig wären, spricht, ist ebenfalls unerklärlich, denn wenn es spätestens beim zweiten Mal nicht funktioniert, ist es schon sinnlos.

Vielleicht funktionieren betrunkene One-night-stands deswegen so gut. Die Ängste und Hemmungen unter denen man verständlicherweise leidet, werden in diesem Falle ausgeschlossen"

Wie man zu dieser Feststellung kommt, dass betrunkene One-Night Stands gut funktionieren, ist ein Rätsel. Man geht "unkomplizierter" ins Bett, aber von gut funktionieren kann wohl nicht ernstlich gesprochen werden.


"Sie wollen nichts weniger, als ihrer Partnerin den besten Orgasmus der Weltgeschichte zu bescheren"

Dennoch glauben Frauen, dass ihr Orgasmus in der Beziehung zum Mann nicht wichtig ist und schon gar nicht für den Mann wichtig ist.


"Man muß Männern am Anfang im Bett einfach zeigen wo es lang geht. Und ausgiebig loben wenn sie´s richtig machen".

Kann man über Männer und Väter eigentlich nicht anders schreiben als wären sie Kinder? Wie kann man so naiv sein zu glauben, dass irgendetwas funktioniert, wenn es auf Loben des Partners aufgebaut ist? Loben heißt das Erhöhen des einen über den anderen oder auch lügen. Lüge kann nie eine taugliche Grundlage sein.

Der Schlusssatz dieses Artikels sagt zwar aus wie es nicht geht, aber wiederum so, dass es niemand versteht, anstatt zu formulieren: wenn Frau nicht geil ist, dann soll Frau nicht schlafen und wenn man nicht befriedigt wird, dann soll Frau das nicht akzeptieren.

Besser ein gutes Buch als schlechten Sex.

Artikel lesen (Wienerin 09/02)


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