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Gesundheitlicher Nutzen "nicht nachgewiesen"
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Nur durch Geniessen und Lebensqualität bekommt man sein Idealgewicht - Fasten nicht zum Abnehmen geeignet

Wer fastet, kann sich auf eine alte Tradition unseres Kulturkreises berufen: die sechswöchige Fastenzeit im Verlauf des Kirchenjahres. Der
gesundheitliche Nutzen des Fastens ist laut "Konsument" bisher nicht medizinisch nachgewiesen worden.

Unter ärztlicher Aufsicht ist ein zeitlich begrenzter Verzicht auf feste Nahrung für gesunde Menschen aber nicht unbedingt schädlich.

Entlastung für Verdauungssystem

Für den Körper bedeutet das Fasten eine Entlastung des Verdauungssystems. Anfänglicher Müdigkeit folgt ein Gefühl der Euphorie und Leichtigkeit.

Als erfreulicher - aber leider nur vorübergehender - Nebeneffekt zeigt hinterher die Waage weniger Kilos an.

"Jo-Jo-Effekt" nach "Crash-Diät"

Fasten dient nicht der Gewichtsreduktion. Der Körper verbrennt dabei kaum Fett, er verliert vor allem Wasser und baut Muskeleiweiß ab.
Zudem stellt sich der Organismus sofort auf die reduzierte Nahrungszufuhr ein.

Nach dem Ende der Fastenzeit oder einer Crash-Diät, sobald wieder "normal" gegessen wird, legt der Körper als Erstes ein Depot für ähnlich
schlechte Zeiten an. Ergebnis: Man nimmt bei viel weniger Kalorien viel leichter zu als vor dem Fasten - der berühmte Jo-Jo-Effekt.

"Nicht mehr als ein Mythos"

Entschlacken, also die Vorstellung, den Körper zum Abbau von Stoffwechselresten und unverdauten Spuren von Ernährungssünden des Winters zu
animieren, ist laut "Konsument"-Bericht "nicht mehr als ein Mythos".


Effekt der "Reinigung"

Ein gesunder Organismus scheidet unverdauliche Stoffwechselprodukte einfach aus. Dass sie in den Zellen eingelagert werden, ist ein Märchen.

Trotzdem fühlen sich manche Menschen nach einer einwöchigen Entschlackungskur wohler und innerlich gereinigt - auch ganz ohne
wissenschaftliche Begründung.

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