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Frauen-Arbeit erhöht Geburtenrate
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Wenn mehr Frauen arbeiten, dann steigt auch die Geburtenrate. Diese These hat der deutsche Trendforscher Matthias Horx bei den "Goldegger Dialogen" vertreten.

Norditalien als negatives Beispiel
Der Anteil der Frauen an der Erwerbstätigkeit und an Karriere Möglichkeiten steige ständig. Diese Entwicklung wirke sich aber nicht negativ auf die Geburtenrate aus, vielmehr sei das Gegenteil der Fall, sagt Horx.

Der Trendfoscher nennt als Beispiel Norditalien, wo noch das traditionelle Rollenbild vorherrscht-der Mann verdient, die Frau besorgt den Haushalt:

Matthias Horx, Trendforscher
"In Norditalien liegt die Geburtenrate bei 1,1 Kindern je gebärfähiger Frau: überspitzt formuliert könnte man sagen, dass im Jahr 2140 nur mehr zwei
Italiener da sein werden-wahrscheinlich zwei Männer, die Cappucino trinken. In Norditalien haben wir einen sehr hoch gebildeten urbanen Frauentypus, gleichzeitig aber auch noch eine konservative Kultur. Wenn Sie dort heiraten, müssen Sie mehr oder weniger in den Haushalt der Schwiegermutter ziehen. Das ist der Grund dafür, warum dort auch die Heiratsraten ins Bodenlose gefallen sind."

Unterstützung für Frauen im Berufsleben


Mehr Geburten in Doppelverdiener-Ländern
Anders verhalte es sich in den klassischen Doppelverdiener-Ländern Frankreich, Norwegen, Schweden und Finnland. Dort liegen laut Horx die Geburtenraten bei zwei Kindern pro gebärfähiger Frau:


Matthias Horx
"Man könnte auch sagen: bevölkerungsmäßig werden in Europa jene Länder gewinnen, die den Frauen den Weg in die Erwerbsarbeit frei machen, während die anderen so langsam vor sich hin aussterben werden."


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