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Warum Frauen Männer über ihre unzureichende sexuelle Leistung anlügen?
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"frauen wollen ihre männer in bezug auf ihre leistung nicht enttäuschen und glauben auch meistens dass es an ihnen liegt warum sie keinen orgasmus bekommen haben. außerdem wollen sie konfliktsituationen damit aus dem weg gehen.darüberhinaus täuschen auch einige frauen vor einen zu haben damit sie vor ihren männern sozusagen eine ruhe haben.
frauen wollen mit dieser lüge den mann vor misserfolg schützen"

Antwort von R. und B., beide 19 Jahre alt, Studentinnen der Rechtswissenschaften, auf die Frage warum Frauen Männer über ihre mangelnde sexuelle Leistung - nicht Orgasmus der Frau - belügen.

Anlass war, daß ein Mann, der von Frauen geschätzt wird, bei für ihn unangenehmen Sachverhalten bzw. Meinungen über ihn betreffendes Verhalten nicht umfassend, sondern unbewußt gekürzt bis beschönigt konfrontiert wird, selbst dann wenn dies lautstark streitig und emotionell vorgebracht wird, mit dem Ergebnis, daß die Information für diesen unzureichend ist.

Dies führt dazu, daß wenn dieser einmal mit einer tatsächlichen Meinung konfrontiert wird, dies für überzogen etc. ansieht.

Dies fällt damit zusammen, daß dessen Freundin erklärte Sexualität sei nicht so wichtig, und damit sinngemäß zu erkennen gibt, daß ihr an der sexuellen Leistung ihres Partners nicht so viel liegt als ihrer Bemutterung diesem gegenüber, somit das Anlügen über die sexuelle Leistung alle Lebensbereiche, nämlich auch die nicht-sexuellen-Lebensbereiche, beeinflusst und umfasst. Ein typisches Beispiel: ein 40, 50 bis 60-jähriger Mann etc. wird von einer Frau damit konfrontiert, daß seine sexuelle Leistung unzureichend ist und erwidert dann "das kann nicht sein, alle Frauen bisher waren zufrieden".

Es hat daher offensichtlich dieses Anlügen über die Nichtfähigkeit die Frau zu befriedigen zur Folge, daß bei den Männern eine allgemeine Fehleinschätzung dem eigenen Verhalten gegenüber alle Lebensbereiche betreffend eintritt.

Das Männerbild, das R. + B. damit ausdrücken ist fürchertlich. Männer sind "Lutscher", denen man die Wahrheit nicht zumuten kann, egal, ob diese Machos, Softies, Hausmänner etc. sind.

Treffe S., 25, Studentin, bei der Bank, erzähle ihr vom Kurzstatement R. u. B. - warum Frauen Männer über die schlechte sexuelle Performance anlügen - einerseits und dem erschütternden Männerbild welches Frauen offensichtlich haben.

S. erklärt darauf, sie möchte sich an dem "Quiz" beteiligen und ihre Meinung dazu abgeben.

Als ich mich am Vortag einige Stunden nach dem Statement von R. und B. bei B. dafür bedanke erklärte sie, dass es nicht sie beträfe, sondern nur von ihr erdacht worden wäre. Dies nachdem beide zuvor teilweise detailliert ihre Situationen (vor verfassen des Statements) schilderten.

Am nächsten Tag, bei einem persönlichen Zusammentreffen im Beisein von K., Studentin, 23 Jahre, fragte ich B. warum sie sich an dem Lügenkarussell neuerlich beteilige, in dem sie auf einmal so täte als wäre dies nicht ihre Situation, ihre Empfindungen und ihre Begründung, aufgrund ihrer höchstpersönlichen Erfahrungen. Darauf bestätigt sie, dass es so sei, nämlich dass dies auch ihre persönlichen Erfahrungen und Empfindungen wiederspiegelt.

Es ergibt sich daraus, dass wenn dieses Statement nicht innerhalb von 10 Minuten zu erstellen ersucht worden wäre, bei einer Stellungnahme innerhalb von 3 Stunden dies völlig verwässert erfolgt wäre. Genauso, wenn man die Studentin S. darauf aufmerksam machen würde, dass ihr Wunsch sich an dem "Quiz" zu beteiligen wiedergibt, dass dies ihre derzeitige persönliche Situation wiederspiegelt, dann würde sie darauf antworten: "Nein, natürlich befriedigt mich mein Freund bestens und habe ich jedes Mal einen Orgasmus". Damit wären wir wieder beim Lügenkarussell.


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