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Sportlerkrankheit Depression
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Siehe unseren Artikel "Sport als Sexualersatz" Loosreport, in dem wir die Zusammenhänge zwischen Sport und Depression als Ausdruck sexueller Frust aufzeigen. Alles was über das Geniessen hinausgeht, das sich selbst-quälen, das an-sich-arbeiten, ersetzt vielleicht ein nicht gesellschaftsverträgliches Symptom, aber verändert an den Ursachen nichts.

Jeder, der z.B. reitet kennt den enormen Alkoholkonsum bei Turnieren, die Drogen- und Alkoholgeschichten unter den Schisportlern sind Allgemeinwissen und es gibt überhaupt keinen Beweis, außer die immer wieder wiederholte Behauptung, daß der Sport gut ist oder das Leben verlängert. Tatsächlich weiß man, daß Spitzensport Krüppel und nicht gesunden Menschen schafft.

Das ist kein Plädoyer gegen den Sport, sondern z.B. das Golfspiel sollte Golfspiel und nicht Golfsport sein. Die Freude, der Spass, das Geniessen muss der Inhalt sein und nicht ein Druck. Wir verweisen immer wieder darauf, daß auch das sportlichste und leistungsfähigste Tier, mit dem kein Mensch mithalten kann, nicht trainiert, sondern sich nur normal verhält.

http://sport.orf.at/031124-5126/index.html

Zahlreiche Spitzensportler betroffen

Die Liste der Betroffenen ist recht lang.

Bayern-Profi Sebastian Deisler ist der jüngste Fall eines Sportlers, der an einer Depression erkrankt ist.

Doch der deutsche Nationalspieler ist bei weitem kein Einzelfall. Immer wieder sind Fußballer und andere Spitzensportler von dieser Krankheit betroffen.

Bosnich, Jardel, Simak

So verbrachte etwa der ehemalige australische Teamtorhüter Mark Bosnich im Vorjahr wegen schwerer Depressionen einige Zeit in einer Klinik.

Mario Jardel, brasilianischer Stürmerstar von Sporting Lissabon und europäischer Torschützenkönig des Jahres 2002, sorgte für viel Aufsehen, als er erklärte, er könne nicht mehr in Portugal Fußball spielen. Er wurde danach in einer Klinik wegen Depressionen behandelt. Heuer wechselte er zu den Bolton Wanderers.

Und im September erregte der Tscheche Jan Simak einiges Aufsehen, als er für einige Zeit spurlos verschwunden war.

Die Ärzte erkannten bei dem 24-jährigen Spieler von Hannover 96 zwar keine Anzeichen für eine klinische Depression, konstatierten aber ein Burn-out-Syndrom. Simak hat seit seinem Untertauchen nicht mehr gespielt.

Auch "harte Jungs" betroffen

Aber auch Nichtfußballer sind betroffen, wie zwei Fälle aus den letzten Monaten zeigen.

Der britische Ex-WBC-Boxweltmeister im Schwergewicht, Frank Bruno, verbrachte wegen Depressionen einen Monat in einer Klinik in der Nähe von London. Der 41-Jährige wurde Mitte Oktober wieder entlassen.

Und Italiens Radidol Marco Pantani musste sich im Sommer für zwölf Tage in eine Nervenheilanstalt begeben, nachdem bei ihm ebenfalls schwere Depressionen festgestellt worden waren.


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