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Mit ihm machte sie das, was sie ihrem Lebensgefährten verwehrt hatte
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Villacher Pärchen erfand Vergewaltigung
Am Mittwoch wurde am Landesgericht Klagenfurt ein junges Pärchen zu bedingten Haftstrafen verurteilt, weil es einen Dritten fälschlicherweise der Vergewaltigung bezichtigt hatte.

Nach Streit bei anderem Mann übernachtet
Als Beschuldigte standen ein 22 Jahre alter Angestellter und seine um ein Jahr jüngere behinderte Lebensgefährtin vor Richter Alfred Pasterk. Zu seiner Verantwortung tischte das Pärchen aus dem Raum Villach dem Gericht eine ungewöhnliche Love-Story auf: Ihr Freund habe nicht alltägliche Liebespraktiken von ihr gefordert, ließ die behinderte Frau den Richter wissen.

Daher habe sie im Streit die gemeinsame Wohnung verlassen.

An jenem Abend habe sie den ominösen Dritten, das spätere Verleumdungsopfer getroffen und bei ihm übernachtet. Mit ihm machte sie das, was sie ihrem Lebensgefährten verwehrt hatte. Aber das Pärchen versöhnte sich und um ihren Sündenfall zu verschleiern, behauptete die Frau, dass der andere Mann sie gefesselt und vergewaltigt hätte.

Vermeintlicher Täter klagte wegen Drohung
Empört wandte sich der Lebensgefährte an die Polizei und zeigte die vermeintliche Vergewaltigung an, ohne einen Täter zu nennen. Diesen traf er dann in der Stadt. Im Zuge einer lauten Auseinandersetzung beschimpfte und bedrohte er den Nebenbuhler, der den Betrogenen wegen gefährlicher Drohung seinerseits anzeigte.

Somit war sein Name bekannt, die Anzeige wegen Vergewaltigung hatte nun einen Adressaten. Es folgten Verhöre, in deren Verlauf sich die Unschuld des Mannes herausstellte. Das Urteil: sechs und sieben Monate bedingt für die Verleumder. Sie haben sich wieder versöhnt.


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