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Ich warne Mädchen davor, den Orgasmus auch nur einmal dem Partner vorzuspielen
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http://diestandard.at/?ressort=dieStandard 29. März 2004

Appellierte Sexualtherapeutin Langaditis an die Zuhörenden. Täuschungsmanöver wie diese würden von einer eigenen sexuellen Identität wegführen und und keine Lösung für sexuelle Unlust sein. "Außerdem, was ist Orgasmus? Diese fixen Vorstellungen haben in der Sexualität nichts zu suchen", betonte Langiditis.

!!!!!!!!!Mädchen? Ist Sex Kinderspiel oder Frauensache?
Was ist Orgasmus? - Ehrlich sein aber abfinden, daß es nicht funktioniert und dem Mann (Bubi) sagen, es hat nicht funktioniert, aber es macht nichts, es liegt nicht an Dir, es ist mir nicht so wichtig etc.?!!!!!!!

Charmelippen haben mehr Spaß
Feminismus und die sexuelle Revolution: Die "Aktion kritischer SchülerInnen" diskutierte mit Sexualtherapeutin Langaditis und Ex-Frauenministerin Dohnal

Broschüre "Verhütung ist Frauensache, Orgasmus Männersache? - Mein Körper meine Lust" erhältlich unter frauen@aks.at

Sexualität und die Rückeroberung des eigenen Körpers spielt in der Geschichte der Emanzipation der Frau spätestens seit der zweiten Frauenbewegung eine herausragende Rolle. Auch im Zuge der 68er Revolution erkannten Feministinnen in dem scheinbar privatesten Bereich der menschlichen Existenz einen weiteren Gesellschaftsbereich, der hierarchische Geschlechterverhältnisse hervorbringt und Rollenbilder fixiert.

Der Diskurs über (Hetero-)Sexualität und die darin enthaltenen Machtverhältnisse hat seither keinen Abbruch erfahren. Vor allem die Errungenschaften der sexuellen Revolution haben Einklang in die Medien- und Werbewelt gefunden: Einerseits durch Verobjektivierung und Sexualisierung des (weiblichen) Körpers, andererseits mittels des Anspruchs, über Sex jederzeit und möglichst tabufrei reden zu können/müssen. Das öffentliche Reden über verschiedenste Spielarten von Sex führt aber nicht automatisch zu mehr Aktivität und Freude in Österreichs Schlafzimmer, wie aktuelle Zahlen des urologischen Instituts des Donauspitals zeigen.

Zweifellos kommt es auch darauf an, wer wann wie über Sex redet: Die vergangene Woche von der Aktion kritischer SchülerInnen (AKS) organisierte Diskussionsveranstaltung "Verhütung ist Frauensache, Orgasmus Männersache?" im Republikanischen Club in Wien gab Einblick in den Wandel und die Fortschreibungen von Sexualität in Feminismus und Politik.

Worte finden

Im Eingangsstatement von Johanna Dohnal, der ehemaligen Frauenministerin der SPÖ, spiegelte sich schon einiges von dem wieder, was weiblicher Sexualität auch heute noch Struktur gibt: "Sex war kein Thema, es gab keine Worte dafür". Das Reden über Selbstbefriedigung, Menstruation, Gewalterfahrungen, Coitus oder andere Sexpraktiken war in der Jugend der heute 75-jährigen Frauenpolitikerin ein Tabu - und Sexualtherapeutin Gudrun Langaditis bestätigte, dass es auch heute noch zum Teil so ist. Zumindest ihren KlientInnen fehle es an "Befreiung". Das Wissen um den eigenen Körper und die Geschlechtsorgane sei bei jungen Mädchen selten vorhanden, des weiteren gäbe es große Wissenslücken in Sachen Verhütung und Schutz vor übertragbaren Krankheiten. Junge Mädchen fänden sich in der männlich geprägten Wortwahl über Sex oft nicht wieder. Deshalb schlägt Langaditis neue Wortkreationen vor: Aus Schamlippen könnten Charmelippen werden und dem Geschlecht könnte ein Gegut entnommen werden.

Ilja Dib, die Frauensprecherin der AKS, sah in ihrer Generation nach wie vor die Frage "Bin ich normal?" als maßgeblich an. Ein Widerspruch zwischen der gelebten Selbstbestimmtheit im Beruf und Schule und dem Verhalten im Privaten sei offensichtlich. Schließlich wären die drei meist genannten Gründe, warum Mädch

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