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Wie Säuglinge „gequält“ werden!
Fragebogen/Test/Rat !!!

11.11.04, 11.30 Uhr

Wien, Museumsquartier
Lokal: Kantine,

Anwesend:
- Cecilia, Mag. 28 Jahre alt, BWL, tätig im Bereich Marketing, Mutter: musische Japanerin, Vater: österreichischer Musiker, eine Schwester
- Bernhard, Betriebsberater, Vater von 4 Kindern im Alter von 15, 13, 2, Jahre bzw. 7 Monate
- Elena-Lola, Tochter von Bernhard, 7 Monate alt

Diese drei bereits dort sitzend und diskutierend seit 9.30 Uhr.

Elena, keinen Schnuller, teilweise wach, an einer Semmel kauend, teilweise schlafend, immer wieder plappernd, kein Kinderwagen, kein Babyflascherl, keine Babynahrung, die einzigen Utensilien für Elena sind die Babytragehalterung und ein kleines Stoffsackerl (mit Windeln, Ersatzstrumpfhose und Ersatzbody) in der Größe von C4 (halbes DIN A4).

Es kommen 2 Frauen, Mitte 30, mit je 2 Kleinkindern im Alter von Elena, ca. 6-8 Monate.

Beide mit Kinderwagen, 1 Kind hat Knebel (Schnuller) im Mund. Die 2. Mutter packt sofort gekaufte Babynahrung, Flascherl, Trinkbehälter aus. In der Folge die erste ähnliches.

Eine davon Außendienstmitarbeiterin im Textilbereich, auch schon wieder teilweise tätig. Der Mann ist Lehrer, hat angeblich Zeit. Auf die Frage wer während der Tätigkeit der Mutter auf das Kind schaut, wird nicht zur Antwort gegeben, der Vater, der Zeit hat, sondern die Schwiegermutter.

Die andere Frau war im Bereich Marketing, Vertrieb und Presse tätig, reduziert dies nun auf 10 Std. pro Woche, nur mehr Presse, so zumindest die Absicht. Zwei andere Mitarbeiter übernehmen die anderen Bereiche. Der Mann kommt erst am 19.45 Uhr nach Hause, sieht dann sein Kind noch ca. 1 Std., unter der Voraussetzung, dass keine anderen Aktivitäten anstehen.

Beide erklären unisono, dass eigenes Geld, nicht den Mann um Wirtschaftsgeld fragen müssen, ein Mindeststandard für eine Frau ist.

Auf die Bemerkung, dass Elena im Bett der Mutter schläft, dort der Vater daher Elena nicht verdrängt, sondern maximal gelegentlich ein zusätzlicher Gast ist, wird geantwortet, dass das nicht geht. Der Mann liegt im Bett der Mutter und das Kind im Kinderbett daneben oder im Nebenzimmer. Erklärungen, dass das in der Tierwelt als Tierquälerei angesehen wird, dass laut einer Statistik (Loosreport) nur 10 % der Mädchen und nur 13 % der Burschen, allerdings mehr Burschen als Mädchen, im ersten Lebensjahr im Bett der Mutter liegen, hingegen im 2. Lebensjahr, wenn die Kinder krabbeln können, dann bereits je 40 %, außerdem gleich viele Burschen und Mädchen im Bett der Mutter liegen, somit sich dadurch einerseits das Bedürfnis ergibt, aber andererseits auch die Verletzung, die einem Säugling im 1. Lebensjahr zugefügt wird, gegen die sich der Säugling in keiner Weise wehren kann, da nicht einmal krabbeln könnend, werden als Unfug oder belanglos abgetan.

Der traurige Blick der beiden Kinder im Vergleich zu Elena spricht Bände, wobei nicht die Behauptung aufgestellt wird, dass diese beiden Kinder nicht auch immer wieder lachen. Konkret zu diesem Zeitpunkt oder in diesem Zeitraum, der insgesamt ca. 30 Minuten dauert, war mehr als Apathie (Teilnahmslosigkeit) diesen Kindern, Säuglingen nicht zu entnehmen.

Die Mütter waren in ihrem Element als Mütter mit allem Zubehör, so wie das Kind im Manne, z.B. sein Auto ausführt und dabei alles mögliche Zubehör montiert, verwendet etc.

Es erhebt sich die Frage, ob Cecilia aus diesem Zusammentreffen etwas bemerkt hat.

a) eigenes Geld, nicht abhängig vom Mann, den Mann nicht um Wirtschaftsgeld fragen
b) unzählige Utensilien wie Kinderwagen, Babyflascherl etc. einerseits, wobei Elena nur Vater und Tochter die „Utensilien“ waren.
c) Knebel/Schnuller bei den beiden Kindern, ander

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