Home > In den Medien > Heißt berufsbedingt eine Lebens- oder Sonnensituation?
Heißt berufsbedingt eine Lebens- oder Sonnensituation?
Fragebogen/Test/Rat !!!

Heißt berufsbedingt eine Lebens- oder Sonnensituation? - Männerschweiß - Testesteron - wenig Testeronproduktion mehr Prostatkrebs, so einfach, so ein Schwachsinn die Studien, die das ignorieren und herumforschen.

Dazu gehörten das Alter, die Angehörigkeit zur afrikanisch-stämmigen Bevölkerung und das Leben in nördlichen Breiten

ein berufsbedingt??????
Bei einer kleineren Gruppe "weißer" britischer Teilnehmer zeigte sich, dass ein berufsbedingt größerer Kontakt mit Sonnenlicht das Krebsrisiko verringerte.

18. Juni 2005 http://derstandard.at/
20:00 Prostatakrebs: Auch die richtige Menge Sonnenlicht kann das Risiko senken Bereits bekannte Faktoren sind in der Regel unbeeinflussbar: Vor allem Alter und Abstammung spielen wichtige Rolle

"Cancer Research"-Abstract: "Sun Exposure, Vitamin D Receptor Gene Polymorphisms, and Risk of Advanced Prostate Cancer

Northern California Cancer Center
Winston-Salem - Eine gesunde Menge Sonnenlicht täglich kann das Prostatakrebsrisiko halbieren. Zu diesem Ergebnis ist die bisher größte Studie zu UV-Bestrahlung, Vitamin D und Prostatakrebs gekommen. Gary Schwartz von der Wake Forest University erklärte, dass über diese Krebsform bisher nur unveränderbare Faktoren bekannt gewesen seien. Dazu gehörten das Alter, die Angehörigkeit zur afrikanisch-stämmigen Bevölkerung und das Leben in nördlichen Breiten. Die Ergebnisse der Studie wurden in dem Fachmagazin "Cancer Research" veröffentlicht.

Wissenschafter der Keele University erforschen den Zusammenhang zwischen Prostatakrebs und Vitamin D ebenfalls. Bei einer kleineren Gruppe "weißer" britischer Teilnehmer zeigte sich, dass ein berufsbedingt größerer Kontakt mit Sonnenlicht das Krebsrisiko verringerte.

Stirnpigmentierung als Maßstab

Schwartz konzentierte sich gemeinsam mit einem Team unter der Leitung von Esther John vom Northern California Cancer Center auf die objektive Messung der Sonnenbestrahlung. Sie ermittelten die Hautpigmentation von 450 weißen Männern mit fortgeschrittenem Prostatakrebs und verglichen sie mit 455 passenden Kontrollwerten gesunder Personen. Die Wissenschafter berechneten in der Folge den Unterschied der Färbung der Haut zwischen der Stirn und dem Innenarm.

Neue Forschungsergebnisse legten nahe, dass die Pigmentation der Stirn klare Hinweise auf die Sonnenbestrahlung während eines Lebens liefert und im Laufe der Jahre dunkler wird. Es zeigt sich, dass Männer mit den in Relation zu ihrem Innenarm dunkelsten Stirnen 49 Prozent weniger wahrscheinlich an Prostatakrebs erkrankten als jene mit der geringsten Zunahme an Pigmentierung. Das Risiko verringerte sich zudem bei Teilnehmern, die über besonders aktive Formen des Vitamin-D-Rezeptors (VDR) verfügen.

Parallelen zu Vitamin D-Mangel

1990 fiel Schwartz auf, dass Menschen mit einem hohen Prostatakrebsrisiko Ähnlichkeiten mit Personen aufwiesen, bei denen die Gefahr eines Vitamin D-Mangels bestand. Sie lebten häufiger in nördlichen Breiten, verfügten über eine dunklere Haut und waren alt. Vitamin D wird in der Haut als Reaktion auf ultraviolettes Licht produziert. Anschließend wird es in der Leber und der Niere zu einer aktiven Form von Vitamin D umgewandelt.

Seit damals haben zahlreiche Studien einen Zusammenhang zwischen einem sonnenreichen Lebenswandel und einem verringerten Prostatakrebsrisiko festgestellt. Die meisten Wissenschafter konzentrierten sich laut "NewScientist" jedoch entweder auf umfassende geografische Trends oder die Berichte von Teilnehmern. Hier bestehe laut Schwartz die Schwierigkeit, dass eine Erkrankung die Erinnerung an mögliche Einflussfaktoren deutlich verändern könne





Fragebogen/Test/Rat !!!
Admin