Home > Direkt > Singles
Singles
Fragebogen/Test/Rat !!!

Auch das Singledasein hat seine Ursache in der nicht funktionierenden
Sexualität = Emotion = Kommunikation = Respekt = Verantwortung = Position
in der Familie und im
Umfeld = Wer bin ich und was bin ich.


Immer mehr Singles in Österreich und generell in Europa: Der viel zitierte Anstieg der Single-Haushalte wird oft mit den jüngeren Jahrgängen in Verbindung gebracht. Zahlenmäßig befinden sie sich laut den Experten aber eindeutig auf Platz zwei. Die meisten Singles in Österreich - so heißt es in dem Bericht des Instituts für Demographie der Akademie der Wissenschaften im Oktober - sind ältere Menschen, besonders stark vertreten sind Frauen. Verblüffend jedoch der Anstieg der österreichischen Single-Haushalte: Ihre Zahl hat sich von 1961 bis 1998 mehr als verdoppelt (von 453.000 auf 976.000).

Auch Junge werden alt

Auch in Deutschland gibt es immer mehr Singles. In den deutschsprachigen Großstädten lebt fast jeder Zweite allein. Der Anteil der Single-Haushalte liegt in Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern bei durchschnittlich 47 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Nach Ansicht des Hamburger Zukunftsforschers Prof. Horst W. Opaschowski verbirgt sich hinter diesen Zahlen "eine tickende Zeitbombe". Er erwartet schwerwiegende Probleme für das Pflegesystem in Deutschland.

Je kleiner die Stadt, desto weniger Singles

Hamburg ist der Statistik zufolge die Single-Hochburg Deutschlands. Nach jüngsten Zahlen vom April 1998 lebt fast jeder zweite Hamburger (48 Prozent) allein. Es folgen Berlin (47 Prozent) und Bremen (45 Prozent). Die Single-Anteile in den übrigen deutschen Bundesländern liegen zwischen 39 Prozent im Saarland und 29 Prozent in Brandenburg. In Gemeinden mit weniger als 5.000 Einwohnern stellen die Singles dagegen nur 26 Prozent der Haushalte.

Abwanderung schuld an "Überalterung"

Auch bei der Altersstruktur gibt es große Unterschiede. Während in Hamburg jeder zweite Single älter als 40 Jahre ist, liegen die Anteile in Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen mit jeweils rund 75 Prozent deutlich höher. Ein Grund dafür könnte nach Einschätzung der Statistiker die Abwanderung jüngerer Leute in den Westen Deutschlands sein.

Keine Familienangehörigen für Pflege

Zukunftsforscher Opaschowski geht davon aus, dass allein aus der Gruppe der heutigen Singles bis zum Jahr 2005 etwa 125.000 Menschen pflegebedürftig werden. Ihnen stünden dann keine Familienangehörigen helfend zur Seite. Damit sei das gesamte Pflegesystem in Frage gestellt, denn aus Mitteln der Pflegeversicherung ließen sich zusätzliche stationäre Pflegeeinrichtungen nicht finanzieren.

Informelle soziale Netzwerke

"Der Generationenvertrag steht vor seiner Auflösung", warnte der Leiter des Hamburger BAT-Freizeit-Forschungsinstituts. Das Problem könne auf zwei Wegen gelöst werden: durch die systematische Förderung informeller sozialer Netzwerke und durch die Einführung eines sozialen Pflichtjahres für alle, die keinen Wehrdienst leisten, einschließlich Mädchen.

Freunde als Helfer

Mehr als bisher müssten Menschen heute in der Lage sein, sich eigenständig soziale Netze und Generationen übergreifende Kontakte aufzubauen. "Einem 90-Jährigen nützt ein 90-Jähriger Freund nichts mehr", sagte Opaschowski. Zu den Fähigkeiten, die sich die Menschen frühzeitig aneignen sollten, gehöre auch eine Art Do-it-yourself-Kompetenz. "Handwerkliche Dienstleistungen können im hohen Alter oft nicht mehr bezahlt werden. Es ist wichtig, für diese Zeit Freunde als Helfer zu gewinnen."

Geld und Karriere wichtig

Dass heute eine Generation ohne Kinder und Enkel aufwachse, deren Leben sich im Alter "zwischen Hund und Katze, Seniorenstift und Altentagesstätte abspielt", sei in der gesellschaftlichen Aufwertung der Singles begründet, sagte Opaschowski. Weitere Ursachen seien die verlängerten Ausbildungs- und Studienzeiten und der Aufschub der Familiengründung bis zum Alter von Ende 30 oder gar "bis zum Sankt Nimmerleinstag, wenn der Zug schon abgefahren ist". Geld und Karriere seien für viele heute wichtiger als Familie

In jedem Witz steckt viel traurige Wahrheit.

Ungewöhnliche Uhr soll sexuelle Attraktivität steigern

Verhaltens-Therapeut Bernhard Ludwig empfiehlt "SEXual Attraction SET" für eine erhöhte Attraktivität am Partnermarkt bzw. eine Verbesserung der bereits bestehenden Beziehung

Wien - "Eine Uhr, die Ihre Sexualität verändern wird" - das verspricht der Kabarettist und Verhaltens-Therapeut Bernhard Ludwig von jenem Chronometer, den er am Donnerstag als "SEXual Attraction SET" in einem Wiener Uhrengeschäft präsentiert hat. Interessenten dürfen sich von dem zukünftigen Begleiter am Handgelenk angeblich ein gesteigertes Selbstwertgefühl, Fröhlichkeit "von innen heraus" und nicht zuletzt erhöhte Attraktivität am Partnermarkt bzw. eine Verbesserung bereits bestehender Beziehungen erwarten.

Das Ganze nennt sich "Re-Ejaculation Projekt" und soll folgendermaßen funktionieren: Der Käufer erwirbt entweder das Modell "Secret Garden" oder "Public Garden" und entscheidet sich, ob er damit Frauen oder Männer anlocken möchte. Er wählt anschließend den dem entsprechenden Sexuallockstoff aus, mit dem die Uhrbandunterseite besprüht werden muss. Es wird empfohlen, diesen Akt alle 14 Tage zu wiederholen.

Nicht vergessen sollte man allerdings auf die CD, die man beim Kauf der Uhr als "Draufgabe" erhält. Regelmäßiges Abhören verstärkt angeblich die Wirkung der parfümierten "Wunderuhr", da der Tonträger laut Hersteller "hypnotisch programmiert" ist.

Details darüber, wie der ungewöhnliche Zeitmesser "scharf" gemacht wird, erfährt man auf dem Beipacktext bzw. via Internet unter www.LAKS.com/xxx. Der Uhren-Hersteller übernimmt für Nebenwirkungen, die beim Träger durch ein "aktiveres Sexualverhalten" verursacht werden, keine Haftung. (APA)


Fragebogen/Test/Rat !!!
Admin