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Worüber reden Männer
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> Vielleicht könnten Sie einmal einen Bericht über junge Männer bringen, bzw. Gespräche mit oder unter solchen. Wäre f ür eine junge Frau wie mich interessant, was sie sich eigentlich von uns erwarten. Fürchte nur, daß sich solche Aufzeichnungen nicht so leicht wie mit Frauen machen lassen. Oder machen sich Männer genausoviele Gedanken über Frauen wie umgekehrt?


Liebe Judith,

Wir unterscheiden weder zwischen jungen und alten Männern, noch zwischen jungen und alten Frauen, sondern die einzige Kategorie für Menschen ab der Geschlechtsreife ist Frau und Mann, bis zur Geschlechtsreife und nur bis dahin Kind.

Die Gespräche, die bei uns auf der Webpage stehen, sind großteils Gespräche zwischen Männern bzw. zwischen Männern und Frauen und keineswegs von Frauen untereinander.

Frauen reden darüber, wie ihre Beziehungen nicht funktionieren, ohne den Kern der Sache, Sexualität, berühren zu wollen.

Wenn Du in ein Kaffeehaus gehst, dann wirst Du oft erleben, daß 90 % der anwesenden Frauen sich darüber beklagen, wie sich ihre Freunde/Männer verhalten.

Oft wirst Du aber auch das Gefühl haben, sie reden über einen Hund oder über ein Kind.

Männer machen sich sehr viele Gedanken über Frauen, konkret wie sie eine Frau befriedigen können. Frauen machen sich leider oft nur Gedanken wie sie die Beziehung/Ehe unabhängig von Sexualität über die Runden bringen.

Frauen haben das Problem, daß ihnen bereits als Kind das Selbstwertgefühl sehr oft genommen wird, indem ihnen vermittelt wird, sie müßten geheiratet werden, sie müßten einen Prinzen finden.

Es gibt in der Natur kein einziges weibliches Mauerblümchen, kein einziges Weibchen macht sich Gedanken darüber, was ein Männchen an ihr findet. Das ist einzig die Sorge der Männchen und so sind auch die Gespräche von Männern über Frauen.

Männer wollen als Männer und nicht als Kinder, Hunde, Haushaltsgegenstand wahrgenommen werden.

Ich maile Dir in der Anlage einen Artikel, der in einer Zeitschrift "Men"s health" (Juli 2002) gerade aktuell enthalten ist. Das traurige ist, daß im letzten Absatz die Unsicherheit der Männer, die von der Natur so vorgesehen ist, auf die traurige Realität trifft, daß Frauen lieber eifersüchtig sind, als daß Frauen Männer sich um sie bemühen lassen.

Frauen haben selten bis nie eine Umgebung erlebt, in der das Hineinwachsen in die Sexualität bis zur ersten Menstruation positiv vermittelt wurde, sondern es wurde Frauen die Angst eingebläut, daß Männer nur "das Eine wollen" und das sei etwas negatives statt etwas positives.

Das hat zur Folge, daß laut allen Studien die Mädchen, die mit sehr vielen Männern schlafen, dies nicht für sich tun, um befriedigt zu werden, sondern um dadurch, das, durch diese Art von Erziehung und Vorleben schwer beeinträchtigte Selbstwertgefühl zu kompensieren, was nicht funktionieren kann.

Männer reden viel bis ausschließlich über Frauen, wie man sie begehrt, wie man sie befriedigt, nicht wie man sie gemeinsam im Haushalt erlebt, nicht ob die Frau pünktlich nach Hause kommt, viel Sport betreibt etc.

In unserem Team sind jedenfalls in etwa gleich viele Männer als Frauen und die Diskussion wird zu 60 oder mehr % von den Männern getragen. Also siehst Du daraus, Männer machen sich über Frauen Gedanken. Im Endeffekt über wenig anderes.

Ciao


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