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Eine 30-jährige erfolgreiche Frau
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Vor ca. zwei Wochen traf ich eine 30-jährige erfolgreiche Frau mit Rolex, großem Brillantring, die, wie sie dann später schilderte, als Aufsicht, Ersatzmutter für ihre Geschwister, mißbraucht wurde, Scheidungskind, die auch mißbraucht wurde um ihre Mutter zu bemuttern, zu beschützen und sich allein im Leben behauptet und die, wie sie selbst in einem späteren Telefonat sagte, sich, nicht zuletzt aus Selbstschutz, rund um die Uhr einteilt.

Mit einem Freund von mir, der wie andere Freunde von mir, auch immer wieder als Arschloch galt, heute verstehe ich, daß das ein Kompliment ist, der mit anderen Freunden gemeinsam hat, daß er keine Beziehung wollte, in der die Frau der Verlierer ist, auch wenn sich die Frauen dies so wünschen, in der völlig verrückten Meinung, sie wären dann später nicht die Verlierer, obwohl ihnen dies aufgrund der Erfahrungen anderer völlig klar sein müßte.

Dieser steht vor seiner zweiten Scheidung, hat das Glück, daß er zweimal verlassen wurde und damit seine Kinder eine Mutter wie in der Natur erleben, nämlich nicht verlassen. Er bestätigte auch, da er das von sich und anderen weiß, daß mit der Ehe auch die Sexualität schwindet.

Diese selbstbewußte, beruflich äußerst erfolgreiche Frau ist, unabhängig davon, daß sie sehr attraktiv ist, unsicher und hat allerdings die Stärke zu ihrer Unsicherheit zu stehen und ist damit sicherer als viele andere.

Jeder Außenstehende würde diese Frau sofort als sicher beschreiben, wie auch Außenstehende eine Richterin beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, die ebenfalls beruflich erfolgreich ist, Mutter zweier Kinder von zwei verschiedenen Vätern, als selbstsicher, da beruflich erfolgreich, beschreiben würden, obwohl das Gegenteil der Fall ist.

Es stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, gibt es überhaupt noch selbstsichere Frauen? Erstaunlicherweise sind die Männer unter uns die, denen es bewußt ist, daß die Zukunft ausschließlich dann positiv sein kann wenn das Selbstwertgefühl der Frau, das mit Emanzentum etc. nichts zu tun hat, sich bessert.

Wenige Tage später sitze ich beim Abendessen in einem Lokal. Am Nebentisch unterhalten sich zwei attraktive taubstumme Frauen, die eine ca. 20 Jahre, die andere ca. 40 Jahre alt. Mich berührte die Emotion, die dabei stumm und ohne Lärm, von Aufjauchzen abgesehen, was offensichtlich schon gesellschaftlich angepasst, kontrolliert und äußerst selten passiert, zwischen den beiden ausgetauscht wurde.

Schon Tage zuvor sind mir andere Taubstumme äußerst emotional "Gespräche" führend aufgefallen.

Ich habe diese beiden dann angesprochen, es handelte sich um eine taubstumme Mutter mit ihrer Tochter, die nicht taubstumm war. Die Mutter kann von den Lippen lesen, wenn man langsam sprichtg, und man kann von ihren Lippen lesen wenn man auf sei eingeht. Die Mutter hat eine Anstellung und ein Geschäft mit Glasschleiferei und ist zweifelsohne eine, die ihre Behinderung mit großer Bravour meistert.

Dennoch traut sich die Tochter das, was sie tun will, nicht zu.

Wie bei allen Frauen auch hier das Bild, die Mutter vertritt zwar den Standpunkt, die Tochter brauche einen Vater, der Vater redet schon seit einem Jahr mit der Tochter nicht, es gab einen Disput über Alimente etc., aber erklärte, daß der Vater das Kind wollte aber sie eigentlich nicht.

Sie konnte, obwohl die Tochter das Wichtigste in ihrem Leben ist, nicht dazu stehen, daß der Tropfen Sperma der ihr Kind zeugte, der war, den sie ausgesucht hat und daß, wenn sie nicht zu diesem Tropfen Sperma steht, sie damit auch zu ihrer Tochter nicht steht und damit deren Selbstwertgefühl untergräbt.

Ich habe diesen beiden dieses Beispiel erklärt, daß ich immer wieder anführe, daß in einem Hundekörbchen die Hündin liegt, im zweiten Hundekörbchen die wenigen Tage alten jungen Welpen, im Körbchen der Hündin der Rüde und was daran nicht stimmt? Darauf antwortet jeder spontan, die Welpen gehören zur Mutter und der Rüde weg von der Mutter. Ich stelle dann immer wieder die Frage, warum beim Menschen der Rüde (Mann) als Kindersatz bei der Mutter liegt und die Kinder im Nebenbetterl, sei es noch so nahe bei der Mutter.

Sie hat völlig erleichtert sich Luft gemacht: Ich habe nie verstanden, warum ich, ich hätte zwar ins Bett der Mutter dürfen, aber ich habe empfunden, ich würde dort stören, als kleines Mädchen, das sich fürchtet, allein in meinem Bett liegen muß, wohingegen der große starke Mann, der sich nicht fürchtet, im Bett der Mutter liegt".

Wir alle sind um diese Säuglingszeit und um diese Selbstverständlichkeit der bedingungslosen Liebe der Mutter und Bevorzugung gegenüber allen anderen Menschen auch gegenüber dem Manne, insbesondere auch dem Vater, Freund etc betrogen worden.

Wiederum nur wenige Tage später habe ich darüber mit einer anderen Mutter einer 11-jährigen Tochter gesprochen, die genau dasselbe macht, die ihre Tochter liebt, aber nicht dazu stehen kann, daß eben dieser Tropfen Sperma das Essentielle war, womit diese Tochter auf der Welt ist und mit einem anderen Tropfen Sperma wäre es eine andere Tochter.

Sie erzählte mir auch, daß der Kinderarzt, die Tochter hat 4 Kilo Übergewicht, das sieht man nicht, diese einfach als zu dick beschimpfte, anstatt gegebenenfalls auf die Ursachen einzugehen.

Das ist das Leid aller Übergewichts-, Bulimie-, Magersuchttherapien, Ansichten von Psychotherapeuten und Ärzten, daß sie zwar alle von Ursachen, gegebenenfalls reden aber in keiner Weise irgendwelche Schritte unternehmen, die dazu beitragen könnten, daß diese Ursachen beseitigt werden.


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Admin