Home > Gespräche > Drei Frauen mit ähnlicher Elternsituation
Drei Frauen mit ähnlicher Elternsituation
Fragebogen/Test/Rat !!!

Zufälliger Weise traf ich innerhalb von wenigen Tagen drei Frauen, die, untereinander völlig unbekannt, alle drei einen Arzt als Vater und eine Arztassistentin des Vaters als Mutter haben.

Eine hat zwei Schwestern, die andere einen Bruder und die dritte eine Schwester und einen Bruder.

Anhand dieser ähnlichen Elternsituation sieht man sehr deutlich die von uns beobachteten Auswirkungen der Geschwistersituationen auf das Leben der Geschwister.

Die mittlerweile zwischen 40 und 50 Jahre alte ledige Tochter mit einem Bruder ist sehr lebensbejahend, fröhlich. Als ehemalige Lehrerin und nunmehr Aushilfslehrerin und Freelance-Journalistin, Private etc. positiv unterwegs.

Diese findet Männer nach längstens 7 Jahren fad und zwar so fad, daß es dann einfach nicht mehr weiter geht.

Kind hat diese selbstbewußte Frau deswegen nicht bekommen, weil sie im gesellschaftlichen Kontext sich ein Kind ohne eine dauerhafte Partnerbeziehung nicht vorstellen wollte und es diesen Mann, der diese Ansprüche erfüllt, wie ihn die Gesellschaft vorgibt, nämlich Kind im Manne, Mann, Partner, etc. ebensowenig gibt wie das Auto, das für 10 Personen samt Gepäck Platz hat und in die 2 m Parklücke passt.

Der Bruder hat studiert, lebt mit Familie und Kindern. Bei beiden ist die Ausbildung, trotz Studium und Berufserfolg, unter den Möglichkeiten des Elternhauses. Der Vater ist mit 66 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Die Mutter, nunmehr 83 Jahre, ist durchaus ein Beispiel, daß der Wunsch mit einem Mann alt zu werden als Grund für eine Partnerschaft unrealistisch ist. Ehefrauen haben das Schicksal, daß sie zumeist in der aufrechten Ehe, nach Scheidung oder Witwenschaft allein sind, während hingegen die Singlefrauen ein durchgehendes soziales Netzwerk bis zum Tod haben, wozu auch die Frauen gehören, die auch in der Ehe Eigenständigkeit bewahrten, was äußerst selten ist.

Die Tochter, die eine Schwester und einen Bruder hat, noch nicht fünfzig, der Bruder, der mit "drei Müttern", nämlich Mutter und zwei Schwestern aufgewachsen ist, wurde zum sogenannten "schwarzen Schaf", dann Sozialarbeiter, der mittlerweile fast 50-jährig, eine Sozialarbeiterin, die ihn bemuttert, ehelichte, ist ebenfalls, nun unverheiratet in Lebensgemeinschaft, die ihr nicht behagt, positiv.

Sie selbst hat mit 19 1/2 Jahren geheiratet, nicht zuletzt, um der liebevollen Fürsorge durch die Mutter zu entkommen und fühlte sich in der Ehe mit Sohn und Tochter wohl, bis sie durch die damalige Teenager-Tochter feststellte, daß diese ein Leben in Freiheit hat, welches sie nicht kannte und ihr Eingesperrt-Sein, ihre teilweise freiwillige
Selbstverstümmelung damit für sie nicht länger akzeptabel war. Sie ist die einzige Frau, die ich bisher kenne, die aus einer erkennenden Wahrnehmung auch tatsächlich eine Handlung setzte, nämlich sich trennte und sich in neue Lebenssituationen einließ. Dies ergab allerdings den Effekt, daß, wie sie wörtlich zitierte: "...auch ihr Freund der Nutznießer der Situation ist, daß nichts besseres was die Partnerschaft, aber insbesondere auch die Sexualität betrifft nachkommt".

Auch ihre Erwartungshaltung an Männer ist so unrealistisch wie das Auto für 10 Personen mit viel Gepäck, das in eine 2-m-Parklücke paßt.

Die Tochter, zwischen 25 und 30 Jahren, mit zwei Schwestern hat, da in solchen Fällen die Sexualität am geringsten unterdrückt wird, offensichtlich auch das größte sexuelle Problem, daß offensichtlich nur im aktiven Laufen, Mountainbiken, bewältigbar ist. Sie führt Klage, daß ihr Freund sich bedienen läßt, obwohl sie selbst beruflich erfolgreich, gefordert und ausgelastet, anstatt zu überlegen, warum sie sich überhaupt mit einem Freund einläßt, der derartiges von zu Hause gelernt hat und dem sie vermittelt, daß das durchaus eine akzeptable Vorgangsweise ist, denn diese hat zumindest zu dem Erfolg geführt, daß er bei ihr einziehen konnte, was, wenn er anders gewesen wäre, gar nicht passiert wäre.

Auf den ersten Blick war der Mutter das schulische Ergebnis der Töchter egal. Bei Nachfrage ergab sich, daß die Mutter die Töchter bei schulischen Mißerfolgen tröstete, was keineswegs dafür spricht, daß egal war, sondern daß die Mutter sich intensiv in das Leben der Töchter einmischte.

Die mangelnde Eigenständigkeit der scheinbar berufstätigen Mutter, tatsächlich Hausfrau, die auch beruflich so vom Mann abhängig ist, daß dieser seine Berufstätigkeit auch ohne die Frau mit maximal geringfügigen Abstrichen ausüben kann, wohingegen die Frau mit ihrer Leistung eigenständig überhaupt nichts bewerkstelligen kann, außer im Falle des Ablebens des Mannes die Ordination zu schließen etc.

Eine dieser Frauen ist mit der Sexexpertin Gerti Senger bekannt und hat auf den Hinweis, daß deren Sohn nicht unbedingt ein Beispiel des Erfolges ihrer Theorien ist, ausgeführt, daß es sich hiebei um ein Adoptivkind handelt, daß man sich von seiner genetischen Veranlagung nicht aussuchen könne. Ich habe diese Formulierung als eine Zumutung empfunden, zeigt aber, daß Frau Dr. Senger nicht zuletzt aus persönlicher Kompensation, eine begnadete Abschreiberin und Artikelverfasserin, zumindest ihre eigene Kinderlosigkeit mit ihrer publizierenden und beruflichen Sexaktivität, die, soweit sie ihre Artikel betrifft, voller Widersprüche ist, zu kompensieren versucht.

In einem ihrer Artikel schreibt sie: "Schließlich haben wir das Gefühl bedingungsloser Akzeptanz schon einmal erfahren - durch die Liebe der Mutter, die ein Baby ohne Wenn und Aber annimmt und keine Veränderung verlangt."

Die Realität ist und das erwähnt sie mit keinem Wort, daß das Problem nicht nur in unserer Zeit, daß Mütter ihr Baby nicht ohne Wenn und Aber annehmen. Zumeist wird das Sperma das das Kind , gleich oder nach der Trennung vom Vater abgelehnt. Sie glauben der Spermatropfen, der das Kind zeugte war der falsche, stehen nicht zu ihrem Handeln und Auswahl und glauben dies mit ihrer Liebe zu ihrem Kind, das immerhin aus dem Sperma dieses Partners zu 50 % besteht, in Einklang bringen zu können.

Für die Nachkommen ist dieser Spermatropfen zum Zeitpunkt der Zeugung die einzig wesentliche Entscheidung der Mutter, der Natur und wenn diese Entscheidung schlecht ist, dann sind psychische Probleme des betroffenen Nachkommens eine zwingende Folge.


Fragebogen/Test/Rat !!!
Admin